🐥 Von Masthühnern bis Garnelen 🦐 – so helfen deine 0 € aus dem 1. Halbjahr Tieren in der Massentierhaltung

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Unser Spendenfonds:
Tierleid verringern in H1/2025

Hallo,

du hast im 1. Halbjahr 2025 insgesamt 0 Euro an unseren Spendenfonds: Tierleid verringern gespendet. Vielen Dank nochmal für dein Engagement für Tiere in der Massentierhaltung!

Durch dich und 1.236 weitere Menschen kamen so in Summe rund 338.000 Euro zusammen (etwa 267.000 Euro aus Deutschland und Österreich, sowie 67.000 Franken aus der Schweiz). Zusätzlich konnten wir noch 119.000 Euro aus dem vorherigen Halbjahr einsetzen.

In gewohnter Beratung mit den Expertinnen vom EA Animal Welfare Fund haben wir Organisationen gefördert, von denen wir uns aktuell die größtmögliche Wirkung gegen Tierleid versprechen. Das sind neben unserer Top-Empfehlung Sinergia Animal (21.410 Euro) folgende:

  • 🐥 Höhere Tierschutzstandards in der Hühnermast durch Unternehmenskampagnen im Rahmen der Europäischen Masthuhn-Initiative
    • in Spanien 🇪🇸: Animal Welfare Observatory (86.500 Euro)
    • in der Slowakei 🇸🇰: Humánny pokrok (51.000 Euro)
    • in Tschechien 🇨🇿: OBRAZ – Obranci zvířat (169.900 Euro)
  • 🦐 Höhere Tierschutzstandards in der Garnelenproduktion durch Unternehmenskampagnen
    • in Europa 🇪🇺: International Council for Animal Welfare (128.478 Euro)

In diesem Update erfährst du noch,

  • woran die diesmal geförderten Organisationen genau arbeiten,
  • was früher durch den Fonds geförderte Organisationen – Animal Policy International und Sinergia Animal – zuletzt erreicht haben, und
  • warum es bei allem fortbestehenden Tierleid auch Grund für Optimismus gibt.


Logo Animal Welfare Observatory

Animal Welfare Observatory (AWO)

Das Animal Welfare Observatory setzt sich in Spanien für bessere Haltungsbedingungen von Masthühnern ein. Spanien ist der zweitgrößte Produzent von Masthühnern in der EU – jedes Jahr werden dort rund 710 Millionen Tiere geschlachtet. Verbesserungen dort haben also enorme Wirkung.

AWO arbeitet daran, dass große Einzelhändler die Europäische Masthuhn-Initiative (European Chicken Commitment) umsetzen. Bereits 6 der 10 größten Supermärkte – darunter Carrefour, DIA und Eroski – haben sich dank AWOs Einsatz zu höheren Tierschutzstandards verpflichtet.

Mit einer Mischung aus konstruktivem Unternehmensdialog und öffentlichen Kampagnen sorgt AWO dafür, dass diese Zusagen auch eingehalten werden. Während einzelne Händler wie Lidl noch zögern, zeigt AWOs Erfolg, dass Engagement wirkt.

Diese Förderung hilft AWO, den Druck auf zögerliche Händler zu erhöhen und bestehende Zusagen umzusetzen – eine besonders kosteneffektive Chance, das Leben von Millionen Hühnern zu verbessern und den Tierschutz in Europa nachhaltig voranzubringen.


Logo Humánny pokrok

Humánny pokrok

Humánny pokrok ist eine slowakische Organisation, die sich mit Unternehmens­kampagnen, politischer Arbeit, Recherchen und öffentlichem Engagement für das Wohl sogenannter Nutztiere einsetzt.

Aktuell führt sie eine landesweite Kampagne für mehr Tierwohl in der Hühnermast, die sich auf die rund 42 Millionen Masthühner konzentriert, die jedes Jahr in der Slowakei gehalten werden. Durch Untersuchungen, Petitionen, Unternehmensdialog und politische Arbeit will Humánny pokrok konkrete Verbesserungen erreichen – national und auf EU-Ebene.

Diese Förderung ermöglicht es der Organisation, ihre Kampagne auszubauen und mindestens drei große Einzelhändler zur Umsetzung der Europäischen Masthuhn-Initiative zu bewegen. So trägt Humánny pokrok dazu bei, das Leben von Millionen Tieren in Mittel- und Osteuropa nachhaltig zu verbessern.

Foto

Humánny pokrok-Gründer Martin Smrek mit Thomas Moispointner


Logo

OBRAZ – Obránci zvířat

OBRAZ ist eine der führenden Tierschutzorganisationen in Tschechien. Sie setzt sich für die Anerkennung von Tieren als fühlende Wesen und für systemische Veränderungen durch Gesetzesreformen, öffentliche Kampagnen und Unternehmensdialog ein.

Seit 2015 hat OBRAZ bedeutende Erfolge erzielt – darunter Verbote der Pelztierhaltung und der Käfighaltung von Legehennen. Ihr Erfolgsrezept: breite Öffentlichkeitsarbeit kombiniert mit gezielter politischer Einflussnahme.

Diese Förderung unterstützt OBRAZ dabei, die Umsetzung des tschechischen Käfigverbots ab 2027 sicherzustellen. Dazu arbeitet die Organisation an Verpflichtungen großer Einzelhändler und setzt sich gleichzeitig politisch dafür ein, dass das Verbot konsequent umgesetzt wird.

Zudem wird die Förderung genutzt, um Verbesserungen für Masthühner zu erreichen – insbesondere durch Druck auf große Supermarktketten, sich der Europäischen Masthuhn-Initiative anzuschließen.


Logo International Council for Animal Welfare

International Council for Animal Welfare (ICAW)

Der International Council for Animal Welfare ist eine internationale Organisation, die sich weltweit für höhere Tierschutzstandards in der Landwirtschaft einsetzt – von Landtieren bis zu Meeresbewohnern.

Besonders im Bereich Garnelenwohl leistet ICAW Pionierarbeit: Sie konnten mehrere große britische Einzelhändler dazu bewegen, auf die sogenannte Augenstielablation zu verzichten – also das Abschneiden der Augenstiele, um die Eiablage zu fördern – und die Tiere vor der Tötung elektrisch zu betäuben, damit sie nicht bei lebendigem Leib ersticken oder erfrieren.

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Protest für höhere Tierschutzstandards in der Garnelenproduktion, London 2025

Darüber hinaus arbeitet ICAW an Reformen intensiver Tierhaltung, fördert Käfigfrei-Initiativen und setzt sich für bessere Bedingungen in der Hühnermast ein.

Diese Förderung ermöglicht es ICAW, ihre Unternehmens­kampagnen für Garnelenwohl in Europa auszuweiten – mit dem Ziel, mindestens drei weitere große Handelsketten zu konkreten Verbesserungen zu bewegen.


Updates zu früheren Förderungen

Animal Policy International (API)

Animal Policy International setzt sich weltweit dafür ein, dass Tierschutzstandards auch im internationalen Handel berücksichtigt werden. In diesem Jahr konnte die Organisation wichtige politische Erfolge erzielen:

🇳🇿 Gesetzesinitiative in Neuseeland: Ein Gesetzentwurf wurde ins Parlament eingebracht, der die Schließung einer Tierschutzlücke in der Handelspolitik anstrebt – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu tierfreundlicheren Importregeln. Begleitet wurde der Entwurf von einer Petition mit über 10.000 Unterschriften, die breite öffentliche Unterstützung zeigt.

🇬🇧 Berichtspräsentation im britischen Parlament: Im April stellte API ihren umfangreichen Bericht zu Tierwohl und Importen bei einer Veranstaltung im britischen Parlament vor. Abgeordnete aller vier großen Parteien nahmen daran teil – insgesamt rund 50 – und zeigten damit eine breite parteiübergreifende Unterstützung für das Thema.

Sinergia Animal

Sinergia Animal konnte im Jahr 2025 bereits bedeutende Fortschritte für sogenannte Nutztiere erzielen – in Lateinamerika, Asien und darüber hinaus:

🐔 11 neue Unternehmenszusagen für mehr Tierwohl: Darunter die globale Käfigfrei-Politik von Juan Valdez in über 630 Filialen weltweit sowie eine Käfigfrei-Verpflichtung der ONYX Hospitality Group, die vier asiatische Länder abdeckt.

🌱 Mehr pflanzliche Ernährung in Schulen: Im Rahmen des „Nourishing Tomorrow“-Programms führte Sinergia Animal in 28 städtischen Schulen in Argentinien neue pflanzenbasierte Kioske ein. Dadurch erhalten über 6.700 Kinder täglich pflanzliche Mahlzeiten – das ersetzt jährlich mehr als 524.000 tierische Mahlzeiten.

💰 Erfolg in der globalen Lobbyarbeit: Gemeinsam mit Partnerorganisationen verhinderte Sinergia Animal, dass die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung 40 Millionen Euro in Fast-Food-Ketten wie Burger King und Popeyes investiert – und somit, dass öffentliche Gelder zur Ausweitung der Massentierhaltung beitragen.


„Die Welt ist schlecht!“ ...

„Die Welt ist besser geworden!“ und „Die Welt kann noch viel besser werden!“ wurden zuletzt in der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ in einem Segment übers Weltverbessern und Spenden hitzig deklamiert. Genauso steht es auch im Kampf gegen die Massentierhaltung. Weiterhin leben und sterben weltweit Dutzende Milliarden von Nutztieren unter unhaltbaren Bedingungen. Und doch stemmen sich zahlreiche Organisationen und unsere Spendengemeinschaft gegen diese Zustände. 

Es bleibt noch sehr viel zu tun, die Bekämpfung der industriellen Tierhaltung ist eine wahre Herkulesaufgabe. Aber einige kleine Ziele sind erreicht worden, vor allem beim Schutz von Masthühnern. Mehr über diese aktuellen Entwicklungen erfährst du im stets lesenswerten (englischsprachigen) Newsletter von Open Philanthropy-Experte Lewis Bollard, der im April übrigens auch einen hervorragenden TED-Talk zur Beendigung der Massentierhaltung gehalten hat.

Zur Ausgabe „Crunch Time for Cage-Free“

In diesem Sinn: Danke für deine Unterstützung und lass uns weiter anpacken für eine Welt mit weniger menschengemachtem Tierleid. Gemeinsam können wir die positiven Entwicklungen fortsetzen und ausbauen.

Solltest du Fragen zu unserer Arbeit oder den unterstützten Projekten haben, melde dich gern jederzeit unter anne.schulze@effektiv-spenden.org.

Tierleid weiter verringern – jetzt spenden

Foto Anne Schulze

Viele Grüße aus Berlin

Anne Schulze

Gründerin & Geschäftsführerin

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